Back To Top

  • Welpenschule

    Sie haben einen kleinen Welpen in Ihrer Familie aufgenommen und möchten ihm jetzt einen optimalen Start für Ihre gemeinsame Zukunft ermöglichen? Dann besuchen Sie doch gemeinsam unsere Welpenschule Hier kann Ihr Welpe mit Gleichgesinnten spielen und sich austoben, lernt soziales Verhalten sowie einfache Kommandos und bekommt auf spielerische Art und Weise die Grundlagen für sein späteres Leben vermittelt.

  • Erziehungskurs

    Wenn aus dem Welpen ein Junghund wird, werden meist auch die Nerven der Hundführer stärker strapaziert. Der Junghund versucht immer öfter, seinen Willen durchzusetzen. Um diese Probleme zu vermeiden, ist der Erziehungskurs die notwendige und sinnvolle Fortsetzung des Welpenkurses. Mit zunehmendem Alter wird der Junghund dabei an elementare Grundzüge der Erziehung herangeführt. Dabei sollte eine Überforderung (Dauer und Anzahl der Übungen) des Hundes unbedingt vermieden werden. .

  • Schutzhund

    Die Ausbildung zum Schutzhund erfolgt erst nach einer bestandenen Begleithundeprüfung. Die Ausbildung beinhaltet die drei folgenden Abteilungen: "Fährtenarbeit", "Unterordnung", "Schutzdienst"

  • Begleithundausbildung

    Diese Ausbildung ist die Weiterführung des Erziehungskurses. Das Übungsprogramm orientiert sich zunehmend an der durch den VDH vorgegebenen Prüfungsordnung. Die Begleithundeprüfung bildet die Zugangsvoraussetzung für eine weitere hundesportliche Betätigung. Egal, ob sich der Hundeführer für den Bereich Schutzhundesport oder Agility entscheidet – eine bestandene Begleithundeprüfung ist Pflicht.

  • Turnierhundesport

    Turnierhundesport ist die Hundesportart, die für die ganze Familie geeignet ist, sowie für Hunde aller Größen. Sie besteht aus verschiedenen Disziplinen: Hindernislauf-Turniere, Vierkampf, Mannschaftsstaffelwettbewerb in drei Laufdisziplinen, Mannschaftswettbewerb auf Kurzbahn, Wettbewerb nach dem K.O.-System auf zwei baugleichen Geräteparcours, Geländelauf 2000m/5000m

 tel. 0 7383 - 942 488
info@schaeferhund-muensingen.de

                           Ortsgruppe Münsingen

Reutlinger General-Anzeiger
Erscheinungsdatum 11.08.2008

»Für die Schäferei lebensnotwendig«

MÜNSINGEN. Was raunen, pfeifen und rufen die Schäfer ihrer Herde und den Hütehunden zu, damit diese tun, was sie wollen? Diese Frage haben sich viele schon gestellt. Mehr darüber erfahren konnten Interessierte am Wochenende auf dem Münsinger Hungerberg beim Landesleistungshüten von Schäfern aus Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und natürlich der eigenen Landesgruppe. Zur »Jubiläumsveranstaltung« wurde es zugleich für die Ortsgruppe Münsingen im Verein für Deutsche Schäferhunde. Sie feierte mit der dritten Hüteveranstaltung auf der Alb ihr 60-jähriges Bestehen.

Unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Reumann und dank der von Schäfermeister Gerhard Stotz bereitgestellten rund 300 Schafe starken Herde konnten acht Berufsschäfer das Können ihrer ausgebildeten Hütehunde testen. Jeder absolvierte mit der »fremden Herde« einen rund einstündigen Leistungsparcours und löste dabei mit den Tieren verschiedene Aufgaben, die anschließend von zwei Richtern bewertet wurden. Ziel der Schäfer war, sich für das Bundesleitungshüten zu qualifizieren.

Von 100 möglichen Punkten mussten mindestens 80 ergattert werden. Das erfordere viele Stunden Training für Schäfer und Hund, erklärten die Experten. »Hunde sind für die Wanderschäferei lebensnotwendig, um ihr Überleben zu sichern«, weiß Hans Rüdenauer, Landesvorsitzender des Deutschen Schäferhundevereins. Sie haben dafür zu sorgen, dass die Herde unbeschadet von einem Weidegrund zum nächsten ziehen kann. Entsprechend »komplex und gut« müsse daher ihre dreijährige Ausbildung sein.

Schäferin mit Rastalocken
Genauso lange dauert auch die Lehrzeit für angehende Schäfer. Auf die Frage, ob dieser Beruf bei jungen Leuten überhaupt noch »angesagt« sei, zeigt Stotz stolz auf seine Lehrlinge: drei an der Zahl, 18, 20 und 26 Jahre alt. Eine von ihnen ist die 26-jährige Melanie Peopel aus Chemnitz. »Es ist ein einsamer Beruf und Du bist ständig mit Dir selbst konfrontiert«, hat sie erfahren. Vom Typ her ist sie eher ein »Stadtmensch« mit langen schwarzen Rastalocken. Ihr Äußeres habe schon etliche Schafherden-Beobachter auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zum Staunen gebracht, lacht sie. »Hier oben auf der Alb sehen die Schäfer für gewöhnlich doch etwas anders aus«, schmunzelte sie. Für sie ist die Schäferei dennoch »ein wunderschöner und außergewöhnlicher Beruf mitten in Ruhe und Natur«.

Ruhe und die Stimmlage des Schäfers spielen eine große Rolle für die Herde, das wissen die Profis. Die wachenden Hunde dürfen sich durch nichts aus ihrer Rolle bringen lassen - auch nicht vom wilden Hasen, der gerade übers Feld jagt. Rund 30 000 wandernde Muttertiere im Landkreis Reutlingen profitierten von gut ausgebildeten Hunden, weiß Stotz.

Wichtige Landschaftspfleger
Die Schafhaltung sowohl im Landkreis als auch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gewinne zunehmend an Bedeutung, hieß es in der Grußbotschaft von Schirmherr Thomas Reumann, die verlesen wurde. Doch seien Schafe nicht nur Wolle- und Fleischlieferanten, sondern »auch wichtige Landschaftspfleger«, die dafür sorgten, dass die Kalkmagerrasen der Alb erhalten blieben. Den vielen Besuchern beim Landesleistungshüten wurden darüber hinaus Produkte »rund um das Schaf« präsentiert. Kindern und Erwachsenen hatten gestern die Möglichkeit, unter Anleitung das Filzen zu erlernen.

 

 


 

Alb-Bote / Südwest Presse
Erscheinungsdatum 11.08.2008

»Pfiffe, Rufe und Zeichen beachten Landesgruppe Württemberg veranstaltet Leistungshüten auf dem Münsinger Hungerberg«

Zwei Tage fand auf dem Münsinger Hungerberg am Wochenende das Leistungshüten der Schäfer aus der Landesgruppe Württemberg statt. Als Sieger stand schließlich Andreas Smietana aus Aulendorf fest.

Münsingen Strahlende Sonne liegt über der Wacholderheide. Ein Schäfer lässt seine Herde weiden, ein Prachtexemplar von Deutschem Schäferhund wacht aufmerksam über die Tiere. Kein Windhauch trübt das idyllische Bild auf dem Münsinger Hungerberg. Idyll - am Wochenende nicht ganz die passende Bezeichnung. Denn schon schallten klare und deutliche Rufe über das Gras. "Fanny, hier! Fanny, kommst du her! Fanny, geh hinten rum! Fanny - bleib!" Fanny von der Birkenzeller Höhe, so der vollständige Name der Schäferhündin, musste ganz schön laufen, um den Anweisungen ihres Herrchens gerecht zu werden. Alois Erhardt aus Stödtlen-Birkenzell war einer der acht Schäfer, die aus Bayern, Hessen, Sachsen-Anhalt und natürlich Baden-Württemberg angereist waren und sich mit ihren Hunden am Leistungshüten der Landesgruppe Württemberg, einem Vorentscheid zur Teilnahme am Bundesleistungshüten im niedersächsischen Eimke, beteiligten. Dabei musste das Hirtenpaar eine Schafherde von knapp dreihundert Tieren nicht nur im Auge behalten, sondern quer über die Viehweide der Schäferei Stotz auf dem Hungerberg treiben.

"Beim Leistungshüten soll der Tagesablauf eines Wanderschäfers in standardisierter Form demonstriert werden", erklärte Wilfried Scheld, Bundesbeauftragter für das Hütewesen. Zu Beginn wurde die Herde "ausgepfercht", dann entlang eines "Engwegs" über eine simulierte Brücke auf die Weide und schließlich wieder zurück zum Pferch geführt. Keine leichte Aufgabe, weder für Schäfer und Hund noch für die vier Wertungsrichter, die verschiedene Kriterien beachten mussten. Kontrollierte der Schäfer vor Beginn der Wertung die Tiere auf Krankheit oder Verletzung? Ging die Herde etwa den vorgeschriebenen Weg direkt, rissen Tiere aus oder nahmen Abkürzungen? Wie reagierte der Hund auf die Anweisungen des Schäfers, die als Pfiffe, Rufe oder Zeichen mit der Hand oder Schippe ausgeführt werden durften? Wie fleißig arbeitete der Hund? Erfolgte dies selbständig oder nur auf Anweisung? War es Autofahrern möglich, problemlos an der Herde vorbeizufahren oder sogar die Herde zu durchqueren? "Die Hütehunde stellen einen ,lebenden Zaun dar", sagte Jürgen Henzler, Beauftragter für das Hütewesen im Landesverband des Vereins für Deutsche Schäferhunde. Dabei darf das Tier nicht aggressiv gegen Mensch oder Tier sein, muss sich aber auch bei widerspenstigen Schafen durchsetzen können. "Es sollen einfach umweltgerechte Tiere sein", stellte Henzler klar.

Auch für die Schafe war es ein anstrengender Tag, denn bei mehreren Durchgängen liefen sie ein paar Kilometer, bei denen sie nicht wirklich Zeit zum Fressen hatten. Für die Wettbewerbs-Teilnehmer war es wichtig, so viele wie möglich von 100 Punkten zu erreichen. "Mit 60 Punkten ist die Herdegebrauchshundeprüfung bestanden, mit mindestens 80 Punkten ist die Teilnahme am Bundesentscheid möglich", sagte Arnd Brändle, Vorsitzender der Schäferhund-Ortsgruppe Münsingen. Sie zeichnete für den Ablauf des Leistungshütens verantwortlich. "Das ist einerseits eine große Ehre, aber auch ein großer Arbeitseinsatz für uns", dankte Brändle seinen knapp dreißig Helfern, die dafür Sorge trugen, dass die vielen Besucher gut verköstigt wurden. Die konnten sich außerdem auf einem kleinen Markt mit Schäfereiprodukten umschauen, die Kinder durften sich mit Filzen die Zeit vertreiben. Den Tagessieg mit 93 Punkten holten sich "Juri vom Hexengrund" mit Schäfer Helmut Moos aus Schmitten. Landessieger mit 85 Punkten wurden "Isa vom Hexengrund" und Schäfer Andreas Smietana aus Aulendorf. Fanny holte für ihr Herrchen immer noch 78 Punkte.

Copyright © 2018 Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. Ortsgruppe Münsingen Rights Reserved.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok